Ausgangssituation:
Die Auswirkungen des Klimawandels wie der steigende Meeresspiegel, der Verlust der Artenvielfalt und die zunehmende Umweltverschmutzung gefährden den Lebensraum im Pazifik. Sie bedrohen auch die Wirtschaft der Inselstaaten Fidschi, Kiribati, Tuvalu, Vanuatu und Salomonen.
An den Küsten fischt die Bevölkerung hauptsächlich für den Eigenbedarf. Es gibt zu wenig unternehmerische Aktivitäten, Dienstleistungen und Innovationen, die die wirtschaftliche Situation verbessern, ohne die Umwelt zu belasten.
Ziel:
Die Meereswirtschaft (Blue Economy) ist umweltfreundlicher. Sie fördert das wirtschaftliche Wachstum, schafft Arbeitsplätze, steigert die Einkommen und schützt natürliche Rohstoffe. Die Wirtschaft ist besser an den Klimawandel angepasst.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben schult in drei Handlungsfeldern:
Mitarbeiter*innen in den Verwaltungen fachlich und organisatorisch, um eine geschlechtergerechte und umweltfreundliche Blue Economy national und lokal umzusetzen und deren Finanzierung sicherzustellen.
Behörden, damit sie Daten für die Blue Economy erheben und nutzen, zum Beispiel zu Artenbeständen und Fangmengen.
die Bevölkerung, sodass diese in der Blue Economy tätig werden kann, zum Beispiel in zukunftsorientierter Küsten- und Rifffischerei, in der Aquakultur oder im Ökotourismus. Das Vorhaben unterstützt innovative Geschäftsideen oder Modellprojekte mit Ideenwettbewerben.