1973.3039.2

Building Bridges - social cohesion

Auftraggeber
Ministry of Foreign Affairs (MFA/DGIS) Niederlande (ab 01.01.2012)
Land
Dauer
–
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Filiberto Gabresi

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Ausgangssituation

Nach mehr als vier Jahrzehnten anhaltender Vertreibung beherbergt Pakistan derzeit etwa 1,3 Millionen registrierte afghanische Flüchtlinge mit Registrierungsnachweis (Proof of Registration, PoR) sowie Inhaber einer afghanischen Staatsbürgerkarte und Personen ohne Papiere, insgesamt mehr als 3 Millionen gewaltsam vertriebene Afghanen.

Um dieses Problem anzugehen, haben Afghanistan, Iran und Pakistan mit Unterstützung des UNHCR im Jahr 2012 einen umfassenden gesetzlichen Rahmen zum Umgang mit den Geflüchteten in der Region entwickelt, der als die „Lösungsstrategie für Geflüchtete aus Afghanistan" (Solutions Strategy for Afghan Refugees, SSAR) bekannt ist. Diese Strategie wurde durch die Verabschiedung des Globalen Pakts für Flüchtlinge (Global Compact on Refugees, GCR) im Jahr 2019 bekräftigt. Darüber hinaus zielt die auf dem Globalen Flüchtlingsforum 2019 ins Leben gerufene Plattform zur Unterstützung des SSAR darauf ab, im Einklang mit den Zielen des GCR ein stärkeres internationales politisches und finanzielles Engagement für die Bedürfnisse der afghanischen Flüchtlinge zu erreichen.

Das pakistanische Ministerium für Staaten und Grenzregionen (Ministry of States and Frontier Regions, SAFRON), insbesondere das Hauptkommissariat für Geflüchtete aus Afghanistan (Chief Commissionerate for Afghan Refugees, CCAR) und seine Nebenstellen in den Provinzen, haben die herausfordernde Aufgabe die SSAR umzusetzen.

Ziel

Unterstützung der pakistanischen Regierung bei der Förderung des sozialen Zusammenhalts zwischen den vertriebenen Afghanen und der aufnehmenden Gemeinden.

Vorgehensweise

Das Projekt zielt auf die Förderung von Stabilität, friedlicher Koexistenz und sozialem Zusammenhalt in den pakistanischen Provinzen Belutschistan, Sindh und Khyber Pakhtunkhwa ab. Das Vorhaben hat drei Hauptziele:

- Förderung der friedlichen Koexistenz zwischen den vertriebenen Afghanen und den aufnehmenden Gemeinden

- Sicherstellung der Nachhaltigkeit und der lokalen Integration der bestehenden städtischen Gemeinschaftszentren (Urban Cohesion Hubs, UCH)

- Unterstützung der Hauptakteure in politischen Prozessen durch Kapazitätsentwicklung

Auf der Grundlage eines integrativen Ansatzes bietet das Projekt eine Reihe von Dienstleistungen in städtischen Gebieten an, um den sozialen Zusammenhalt zwischen den Geflüchteten und aufnehmenden Gemeinden zu fördern. Durch die Umsetzung eines lokalen Ansatzes zielt das Projekt darauf ab, Synergien mit verschiedenen Akteuren zu entwickeln, um deren Kapazitäten im Flüchtlingsmanagement zu stärken, die Bedürfnisse der Vertriebenen zu berücksichtigen, den politischen Dialog zu erleichtern und zu nachhaltigen Lösungen für vertriebene Afghanen beizutragen.

 
Informationen

CRS-Schlüssel
72050

Finanzier
Ministry of Foreign Affairs (NEDA/DGIS)/Niederlande

Zuständige Organisationseinheit
7140 Asien, Pazifik, Lateinamerika, Karibik

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
6.544.042 €

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