2019.9016.7

Circular Economy Solutions preventing Marine Litter in Ecosystems

Auftraggeber
Bundesmin. f.Umwelt,Klimaschutz,Naturschutz u. nukleare Sicherheit
Land
Dauer
–
Partner
Ministry of Environment, Forest and Climate Change
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Rachna Arora

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Ausgangssituation

Indien zählt zu den größten Erzeugern von Plastikmüll weltweit. In den Jahren 2019 und 2020 fielen im Land über 3,5 Millionen Tonnen Plastikmüll an. 2019 hat Indien die landesweite Rahmenregelung für den Umgang mit Plastikmüll eingeführt und dabei besonderes Gewicht auf die Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung für Kunststoffverpackungen gelegt. Bei diesem Politikansatz wird den Herstellern erhebliche Verantwortung für die Behandlung oder Entsorgung von Verbraucherabfällen übertragen.

2022 veröffentlichte die indische Regierung im Rahmen der Plastic Waste Management (Amendment) Rules, 2022 offizielle Richtlinien für die erweiterte Herstellerverantwortung. Am 1. Juli 2022 kündigte die Regierung ein Verbot von Einwegplastik an. Es gilt für Gegenstände wie Plastikstrohhalme und Plastiktüten, die zur einmaligen Verwendung und zum anschließenden Wegwerfen oder Recyceln gedacht sind und damit geringen Nutzwert und hohes Abfallpotenzial haben.

Ziel

Kreislaufwirtschaftskonzepte in Partnerschaft mit öffentlichen und privaten Akteuren haben in ausgewählten Fluss- und Meeresökosystemen erfolgreich Meeresmüll verhindert.

Vorgehensweise

Das Vorhaben setzt auf innovative Lösungen und wirksame Vorschriften zur Vermeidung von Meeresmüll und dem Austreten von Kunststoffen mit den folgenden drei Schwerpunkten:

Bessere Einhaltung der Vorgaben: Das Vorhaben unterstützt das indische Ministry of Environment, Forest and Climate Change (MoEFCC), das Central Pollution Control Board (CPCB) und die State Pollution Control Boards (SPCBs) bei der Einhaltung der Rahmenregelung für die erweiterte Herstellerverantwortung und des Verbots von Einwegplastik. Mit Modellen für Wiederverwendung, Recycling und Neubefüllung im Einklang mit der indischen Bewegung Lifestyle for Environment (LiFE) werden umweltfreundliche Konsummuster gefördert und Plastikverpackungen reduziert.

Digitale Nachverfolgung: Im Rahmen des Vorhabens werden nationale Portale zur Nachverfolgung, Überwachung und Berichterstattung über das Austreten von Meeresmüll entwickelt. Zwei Beispiele sind das zentrale Portal zur erweiterten Herstellerverantwortung für Plastikverpackungen und das nationale Dashboard zur Abschaffung von Einwegplastik und wirksamen Umsetzung der Vorschriften für den Umgang mit Plastikmüll.

Technologische Lösungen: Das Vorhaben arbeitet in den indischen Bundesstaaten Uttar Pradesh, Tamil Nadu und Kerala mit kommunalen Einrichtungen, Abfallwirtschaftsbehörden, Hersteller- und Recyclying-Unternehmen zusammen, um Lösungen für das Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln von Kunststoffen aufzuzeigen. 
Informationen

CRS-Schlüssel
14050

Kombifinanzierung
  • Europäische Union (EU) (2,50 Mio. €)
Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikante Nebenziele:

  • Biodiversitätskonvention
  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Anpassung an den Klimawandel

Zuständige Organisationseinheit
2B00 Asien II

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
7.800.000 €

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