2020.9036.3
Förderung der lokalen Demokratie und Unterstützung des gesellschaftlichen Dialogs zur Vorbereitung von Lokalwahlen in de
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Auftraggeber
- Auswärtiges Amt
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Land
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Dauer
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Partner
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kontakt
In der Demokratischen Republik Kongo (DRK), dem zweitgrößten Staat Afrikas, kommt es immer wieder zu bewaffneten Konflikten mit militanten Gruppen. Diese versuchen, Teile des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen. Diese Instabilität ist im Wesentlichen auf einen Mangel an Governance (insbesondere lokaler Governance) zurückzuführen. Die Behörden des Landes, die wenig Nähe zur Bevölkerung zeigen und oft umstritten sind, stehen zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Es herrscht ein gegenseitiges Misstrauen zwischen der Bevölkerung und den öffentlichen Institutionen. Dies schwächt demokratische Werte ab und führt zu einer Spirale der Instabilität, insbesondere im Vorfeld von Wahlen. Die Bevölkerung wird nach wie vor kaum in politische Prozesse einbezogen, wobei vor allem Frauen und Jugendliche ausgegrenzt werden. Vor diesem Hintergrund arbeitet das Projekt in Einklang mit dem Dezentralisierungsplan, der 2006 in der kongolesischen Verfassung festgeschrieben wurde. Ziel ist es, die Bedingungen für lokale Governance zu verbessern und durch soziopolitischen Dialog und eine inklusive Einbindung, insbesondere von Frauen und Jugendlichen, einen demokratischen Aufbruch anzustoßen.
Informationen
CRS-Schlüssel
15150
Entwicklungspolitische Kennungen
Hauptziel:
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel:
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Zuständige Organisationseinheit
1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
3.530.000 €