Ausgangssituation:
Trotz besserer Gesetze sowie Fortschritten bei staatlichen Strukturen, Zuständigkeiten und Arbeitsweisen bestehen in den Ländern des Westbalkans weiterhin Benachteiligung und Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Gleichzeitig sind die erzielten Fortschritte durch politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen zunehmend gefährdet.
Es fehlt besonders an dauerhaften regionalen Austausch- und Kooperationsformaten, bei denen staatliche Institutionen, die Zivilgesellschaft und weitere wichtige Gruppen gemeinsame Herausforderungen besprechen und länderübergreifende Lösungen entwickeln können.
Ziel:
Die regionale Zusammenarbeit und gemeinsame Initiativen, um Geschlechtergleichstellung zu fördern, sind ausgebaut. Das trägt zu einer inklusiven und geschlechtergerechten gesellschaftlichen Entwicklung im Westbalkan bei.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben vernetzt staatliche Institutionen, die Zivilgesellschaft, Parlamente, die Wissenschaft und internationale Organisationen aus der Region, indem es die Konferenz "Gender Equality Forum 2026" im Rahmen des Berlin Prozesses organisiert. Die Teilnehmenden tauschen dort Erfahrungen und Lösungsansätze zu Geschlechtergerechtigkeit aus und entwickeln Empfehlungen für die weitere regionale Zusammenarbeit. Das Vorhaben dokumentiert die Ergebnisse und bringt sie in Dialoge und Kooperationen beim Berlin Prozess ein. Der Berlin Prozess wurde von der deutschen Bundesregierung initiiert und fördert insbesondere die regionale Kooperation der Westbalkanländer.