Ausgangssituation
Ausreichende Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven sind eine
zentrale Herausforderung dafür, dass sich Afrika entwickeln kann. Da die
afrikanische Bevölkerung stark wächst, werden jährlich 25 Millionen neue
Jobs benötigt. Dafür müssen formelle Beschäftigungsverhältnisse
gefördert werden. Zudem bedarf es ausländischer sowie lokaler
Investitionen, die Arbeitsplätze entstehen lassen.
Unter der Marke Invest for Jobs hat das Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Angebote gebündelt,
um deutsche, europäische und afrikanische Unternehmen bei ihrem
Engagement in Afrika zu unterstützen. Die BMZ-Sonderinitiative #Gute
Beschäftigung für sozial gerechten Wandel" # so der offizielle Titel #
bietet dazu über Partnerorganisationen Beratung, Kontakte und
finanzielle Unterstützung, um Investitionshemmnisse zu beseitigen.
Ziel
Bis zu 100.000 gute Arbeitsplätze sind geschaffen und die
Arbeitsbedingungen sowie die soziale Absicherung in Ägypten, Äthiopien,
Côte d’Ivoire, Ghana, Marokko, Ruanda, Senegal und Tunesien sind
verbessert. Die sozial-ökologische Transformation im Sinne einer Just
Transition und die Rolle von Frauen in der Arbeitswelt sind gestärkt.
Vorgehensweise
Das Globalvorhaben trägt dazu bei, die BMZ-Sonderinitiative #Gute
Beschäftigung für sozial gerechten Wandel" umzusetzen. Es berät die
Ländervorhaben der Sonderinitiative und das BMZ, um ihre Ziele zu
erreichen. Dabei unterstützt es mit vielen Partnern # unter anderem der
Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organization,
ILO) # damit in Deutschland, Europa und Afrika Unternehmen für
langfristige Investitionen mobilisiert werden.
Das Globalvorhaben soll zudem die Inhalte, Wirkungen und Erfolge der
Sonderinitiative zusammenhängend darstellen sowie erfolgreiche Ansätze
der Sonderinitiative in andere Programme und Länder übertragbar machen.
Stand: Feb 2025