Ausgangssituation
Die Länder des Westbalkans sind mit zunehmenden Extremwetterereignissen und langfristigen Klimaveränderungen bereits stark vom Klimawandel betroffen. Die Folgen von Temperaturanstieg und weniger Niederschlag sind enorm herausfordernd für Gesellschaft und Wirtschaft und werden in den nächsten Jahrzehnten stark zunehmen. Die Region muss sich dringend an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen, um klimabedingte Schäden und Verluste zu vermeiden und zu reduzieren.
Die Grüne Agenda für den Westbalkan setzt hier an. Mit ihr haben die Länder der Region 2020 beschlossen Treibhausgasemissionen zu reduzieren, Klimaanpassung zu stärken und die Umwelt zu schützen.
Ziel
Die Länder des Westbalkans setzen Klimaanpassungsmaßnahmen gemäß der Grünen Agenda effizienter und effektiver um.
Vorgehensweise
Das Vorhaben fördert die Anpassung an den Klimawandel im Westbalkan vor allem in den Sektoren Landwirtschaft und städtischer Verkehr, indem es:
Entscheidungsgrundlagen und Strategien entwickelt, um Anpassungsmaßnahmen besser zu planen und umzusetzen,
skalierbare Demonstrationsprojekte im Agrar- und Verkehrssektor umsetzt und dabei Geschlechtergerechtigkeit und naturbasierte Lösungen berücksichtigt, sowie
den regionalen Wissensaustausch zu Klimaanpassung fördert und diesbezügliche Fortbildungsreihen umsetzt.
Zudem verbessert es die Fähigkeiten der regionalen, nationalen und lokalen Akteure, indem es sie fachlich und prozessorientiert berät. Auf diese Weise können sie Demonstrationsprojekte leichter auswählen und umsetzen sowie digitale Plattformen für Konsultationsprozesse einrichten und nutzen. Dadurch trägt das Vorhaben zu verbesserten Entscheidungsgrundlagen, erweiterten technischen Fähigkeiten und erhöhtem regionalen Wissensaustausch bei.
Der Regionale Kooperationsrat, das Netzwerk der Gemeindeverbände Südosteuropas (NALAS), die Transport Community und die Ständige Arbeitsgruppe für regionale ländliche Entwicklung (SWG RRD) spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung des Vorhabens.