2021.2258.8

Impfstoffe für Afrika - Verteilung und Produktion in Südafrika (SAVax)

Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Land
Dauer
–
Partner
Department of Health
Kontakt

Claudia Aguirre

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Südafrika wurde stark von der COVID-19 Pandemie betroffen. Bei zukünftigen Pandemien soll das Land besser vorbereitet sein.

Zwar haben die Regierung und ihre Entwicklungspartner viel investiert,

um Impfstoffe zu beschaffen. Dennoch war der Zugang und Nachfrage zu Impfstoffen ungleich in der Bevölkerung.

Im weltweiten Vergleich ist Afrika beim Zugang zu Impfstoffen besonders

benachteiligt. Nur ein Prozent der benötigten Impfstoffe werden dort

hergestellt. Der seit einigen Jahren diskutierte Aufbau einer

eigenständigen Impfstoffproduktion in Afrika hat daher aktuell besondere

politische Brisanz gewonnen. Südafrika bietet dafür günstige

Rahmenbedingungen: eine außerordentlich gute Infrastruktur, ein gutes

Angebot qualifizierter Arbeitskräfte und hohe Forschungskompetenz.

Ziel:

Der Zugang zu hochwertigen Impfstoffen für alle Bevölkerungsgruppen in

Südafrika ist verbessert.

Vorgehensweise:

Das Vorhaben trägt dazu bei, das Gesundheitssystem zu entlasten und den

Erfolg der Impfkampagne zu verbessern. Hierzu arbeitet es mit nationalen

und dezentralen Gesundheitsteams zusammen.

Gemeinsam mit anderen Organisationen stärkt es die Kompetenzen wichtiger

Akteur*innen in der Impfstoffentwicklung und -produktion in Südafrika,

darunter die Firmen in der Wertschöpfungskette, führende Universitäten

und staatliche Forschungsinstitute. Mit der EU sind Diagnostika und Therapeutika auch unterstützt.

Ziel ist, das Fachwissen, die Fähigkeiten und die Vernetzung aller Beteiligten aus Wirtschaft,

Wissenschaft, Verwaltung und Politik weiterzuentwickeln und das regional, national und international. Gleichzeitig fördert das Vorhaben die erforderliche staatliche

Regulierung der Impfstoffherstellung durch Kompetenzentwicklungsmaßnahmen.

 
Informationen

CRS-Schlüssel
32168

Kombifinanzierung
  • Europäische Union (EU) (7 Mio. €)
Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikante Nebenziele:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Mutter-Kind-Gesundheit

Zuständige Organisationseinheit
1300 Südliches Afrika

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
30.200.000 €

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