Ausgangsituation:
Die Demokratische Republik Kongo (DRK) verfügt über bedeutende Vorkommen an Kupfer und Kobalt sowie über weitere Bodenschätze. Die Rohstoffindustrie ist in den letzten 20 Jahren erheblich gewachsen und macht fast ein Drittel der Staatseinnahmen aus. Das Wachstum dieser Branche hat jedoch nicht zu einer Verringerung der Armut im Land geführt.
Der Bergbau in der DRK muss ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen, um eine gute Regierungsführung und einen verantwortungsvollen Betrieb zu fördern. Letztendlich führt dies auch zu höheren Einnahmen.
Ziel: In der Demokratischen Republik Kongo hat der Bergbau zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie zur Armutsbekämpfung beigetragen.
Vorgehensweise:
Das Projekt zielt darauf ab, die Regierungsführung im Bergbau zu verbessern und die Praktiken in der Rohstoffgewinnung zu optimieren. Es ist in den folgenden Handlungsfeldern tätig:
1. Transparenz und Teilhabe: Das Projekt unterstützt zivilgesellschaftliche Initiativen im Bergbau sowie die Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft (EITI), um die Transparenz der Finanzströme und einen inklusiven
Dialog zwischen öffentlichen und privaten Akteuren sowie der Zivilgesellschaft zu gewährleisten.
2. Förderung der Arbeitnehmerrechte: Es fördert internationale Standards bei den Arbeitsbedingungen, wozu Menschenrechte, das Verbot von Kinderarbeit und Umweltschutz gehören.
3. Verbesserung der Qualifikationen: Es bietet Unterstützungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an.
4. Mobilisierung öffentlicher Einnahmen: Das Projekt zielt darauf ab, die Kompetenzen der Steuer- und Bergbauverwaltungen zu stärken, um ein besseres Datenmanagement und höhere Einnahmen zu erreichen.