2023.2211.3

Natural Resources Stewardship Programme II (NatuReS II)

Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Land
Dauer
–
Partner
Zuständige Ministerien der Partnerländer
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Sarah Beerhalter

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Ausgangssituation

Knappe und übernutzte natürliche Ressourcen, z. B. Wasser, verursachen in Äthiopien, Sambia, Südafrika und Tansania soziale, ökologische und wirtschaftliche Risiken und führen zu Konflikten. Um die Ressourcen gerecht, effizient und klimaangepasst zu nutzen, müssen alle Gesellschaftsgruppen eingebunden werden. Nationale Entwicklungspläne in den Ländern konzentrieren sich darauf, die landwirtschaftliche und industrielle Produktion auszubauen. Wirtschaftswachstum geht dabei oftmals auf Kosten ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Alle betroffenen Akteure an Entscheidungsprozessen zur Ressourcennutzung zu beteiligen kann dazu beitragen, Konflikte um natürliche Ressourcen zu lösen und vorzubeugen. Partizipative Prozesse der Konsensfindung, durch die Ressourcenrisiken und -konflikte für alle Betroffenen gerecht gelöst werden, sind in den Partnerländern bisher kaum etabliert.

Ziel

Stewardship Multi-Akteurs-Partnerschaften sind in Äthiopien, Sambia, Südafrika und Tansania etabliert, um die Konsensfindung bei sozial-ökologischen Veränderungen zu unterstützen.

Vorgehensweise

Das Projekt arbeitet mit dem Stewardship-Ansatz. Das bedeutet, dass alle Nutzer*innen Verantwortung für die vorhandenen natürlichen Ressourcen übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln, damit die Ressourcen nachhaltig verwendet werden. Das Projekt unterstützt dabei, Partnerschaften zwischen Handlungsträger*innen aus Privatwirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft aufzubauen. Es berät und moderiert zwischen den verschiedenen Akteur*innen und schafft eine Vertrauensbasis. So trägt es zu einer erfolgreicheren Zusammenarbeit bei und beugt Konflikten vor. Speziell Frauen und Gruppen am Rande der Gesellschaft werden dabei eingebunden. Die Partnerschaften identifizieren und entwickeln gemeinsam Maßnahmen, um natürliche Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Die Privatwirtschaft ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Das Projekt verbessert u.a. die Datengrundlage zur Nutzung natürlicher Ressourcen und trägt damit auch zu erhöhter Transparenz bei. Das Vorhaben ist eine Fortsetzung des Natural Resources Stewardship for Growth Programme (NatuReS).

 
Informationen

CRS-Schlüssel
14015

Entwicklungspolitische Kennungen

Hauptziel:

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

Signifikante Nebenziele:

  • Biodiversitätskonvention
  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

Zuständige Organisationseinheit
1720 Grüne Transformation in Afrika

Vorgänger-Projekt
2017.2091.1

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
10.320.000 €

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