Die serbische Wirtschaft muss sich modernisieren, um mit den Entwicklungen in Europa und der Welt mitzuhalten. Unter anderem erfordern der mögliche EU-Beitritt Serbiens Serbiens, aber auch europäische Umweltstandards und die Digitalisierung, dass Unternehmen sich anpassen.
Vor allem Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen (KKMU) fällt dieser Wandel schwer. Er ist jedoch nötig, damit sich Serbien erfolgreich in den europäischen Wirtschaftsraum integriert und die Bevölkerung nicht wegen fehlender Beschäftigungsperspektiven ins Ausland abwandert.
Serbische KKMU sind wettbewerbs- und innovationsfähiger und stellen neue Mitarbeiter*innen ein.
Um die serbischen KKMU, die serbische Wirtschaftskammer, die relevanten Ministerien und andere staatliche und private Einrichtungen zu unterstützen, arbeitet das Projekt in folgenden Handlungsfeldern:
1. Es verbessert die Dienstleistungen zur Förderung von KKMU durch staatliche und private Einrichtungen, etwa durch Beratungs- und Trainingsangebote zu kaufmännischen Themen. Außerdem weitet es das Dienstleistungsangebot in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), im Metall- und Maschinenbau, in der ökologische Landwirtschaft und im Tourismus aus, um Wachstum und Beschäftigung zu erhöhen. So wird die Landwirtschaft etwa zu nachhaltigen Anbaumethoden beraten.
2. Das Vorhaben berät das serbische Wirtschaftsministerium zur Ausgestaltung der nationalen Industriepolitik unter Einbezug der Bedarfe der Privatwirtschaft und wie sich die öffentlichen Förderprogramme und Dienstleistungen für KKMU verbessern lassen.
3. Der Tourismus in der Region der unteren Donau soll mit einer Kofinanzierung der Europäischen Union stärker entwickelt werden, etwa mit einem breiteren Angebot und einer besseren touristischen Infrastruktur.
Dabei möchte das Vorhaben besonders Frauen in der Wirtschaft, Start-ups, Innovationen in der IKT und neue Geschäftsbeziehungen zwischen in- und ausländischen Unternehmen fördern.