2019.2227.7

Sport für Entwicklung in Afrika (Initiative Regionalprogramm 1000 Sportplätze für Afrika)

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Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Land
Dauer
–
Partner
Kein übergreifender Regionaler Politischer Träger.

Ausgangssituation

Frauen und Mädchen werden immer noch im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben benachteiligt und diskriminiert. Begrenzte Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen verhindern ihre volle Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklungen. Zudem leiden sie unter geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Hauptgründe für die Ungleichheit sind kulturelle, rechtliche und wirtschaftliche Barrieren, die oft tief in gesellschaftlichen Normen, männerdominierten Machtstrukturen und Einzelinteressen verwurzelt sind.

Ziel

Lokale, nationale und länderübergreifende Organisationen in Afrika nutzen zunehmend sportbasierte Ansätze, um bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen soziale und berufsrelevante Kompetenzen zu stärken. Damit wird besonders die Gleichstellung der Geschlechter ausgebaut, stereotypische Geschlechterrollen aufgebrochen und ein positives Männlichkeitsbild gefördert.

Vorgehensweise

Das Projekt unterstützt lokale und nationale Partnerorganisationen wie Nichtregierungsorganisationen, Schulen sowie Bildungs- und Sportministerien dabei, Sport für Entwicklung in Konzepten und Strategien sowie in Bildungs- und Sportpolitik zu integrieren.

Es fördert die Kompetenzen regionaler Akteure wie des Sportrats der Afrikanischen Union, der OlympAfrica Foundation oder von Special Olympics Africa, um Sport für Entwicklung besser zu verbreiten und einzusetzen.

Es baut in Kooperation mit Partnerorganisationen geschlechtersensible und inklusive Sportplätze, in deren Planung die Nutzergruppen einbezogen wurden. So schafft es sichere Räume, in denen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sportlich betätigen können.

Überdies unterstützt das Projekt nationale und regionale Netzwerke, die sportbasierte Ansätze nutzen, um Gleichstellung der Geschlechter voranzubringen, stereotypische Geschlechterrollen zu reduzieren und positive Männlichkeit zu fördern.

Safeguarding-Prinzipien bewirken, dass Sportaktivitäten in sicheren Orten frei von Gewalt und Missbrauch stattfinden. 
Informationen

CRS-Schlüssel
11110

Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikantes Nebenziel:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

Zuständige Organisationseinheit
1710 Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika

Vorgänger-Projekt
2014.2457.1

Nachfolger-Projekt
2022.2004.4

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
13.900.000 €

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