2023.4068.5

Stärkung der Resilienz in konfliktbetroffenen Aufnahmegemeinden im Ostkongo

Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Land
Dauer
–
Partner
Ministère du Plan
Kontakt

Peter Neumann

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Ausgangssituation

Gegenwärtig leben in der Provinz Nord-Kivu der Demokratischen Republik Kongo mehr als 1,5 Millionen Binnenvertriebene. Viele von ihnen wurden von lokalen Gemeinden aufgenommen, nur die wenigsten leben in Lagern. Ressourcen wie Land, Nahrungsmittel, Wasser, Feuerholz und Wohnraum sind äußerst knapp. Arbeitsplätze sind kaum zu finden, und es herrscht ein starker Wettbewerb um die wenigen Stellen. Infolgedessen kommt es häufig zu Konflikten zwischen Binnenvertriebenen und Mitgliedern der Aufnahmegemeinden. Sexualisierte geschlechtsbasierte Gewalt ist im Osten der DR Kongo weit verbreitet – sowohl im häuslichen Bereich als auch im Zusammenhang mit Konflikten. Es bestehen nach wie vor erhebliche geschlechtsspezifische Ungleichheiten.

Ziel

Die sozioökonomische Resilienz der Binnenvertriebenen und der Bewohner*innen der Aufnahmegemeinden ist unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Bedarfe verbessert.

Vorgehensweise

Das Projekt umfasst folgende Maßnahmen:

•Beschäftigung fördern: Auf der Grundlage von Arbeitsmarktanalysen werden kurzfristige berufsqualifizierende Maßnahmen für Mitglieder der Aufnahmegemeinden und Binnenvertriebene angeboten. Das Projekt hilft den Menschen, ihr Einkommen zu erhöhen, indem sie beispielsweise kleine Unternehmen gründen oder einen besseren Arbeitsplatz finden.

•Dialog zwischen Bürger*innen fördern: Die Mitglieder der Gemeindestrukturen, lokale Behörden, Jugend- und Frauengruppen sowie Vertreter*innen der Vertriebenen führen inklusive Dialoge. Auf diese Weise ermitteln sie Maßnahmen, um die Vertriebenen in die Aufnahmegemeinden zu integrieren und Frauen in Entscheidungsgremien eine stärkere Position zu verschaffen.

•Mikroprojekte von Frauen unterstützen: Frauengruppen werden im Rahmen kleiner Initiativen unterstützt, um die Frauen zu stärken und die Prävention sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt sowie das friedliche Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern.

 
Informationen

CRS-Schlüssel
15220

Entwicklungspolitische Kennungen

Hauptziel:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

Zuständige Organisationseinheit
1100 Westafrika 1 und Zentralafrika

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
7.200.000 €

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