Ausgangssituation:
In der Republik Kongo gibt es mehr als 22 Millionen Hektar Wald, das entspricht annähernd 65 Prozent des Landes. Diese Wälder sind für die Klimaregulierung und den Erhalt der Biodiversität von wesentlicher Bedeutung. Jedoch ist die Umweltgovernance von strukturellen Herausforderungen geprägt, da die institutionelle Koordinierung, die Budgetplanung, die Transparenz und die Aufsicht über umweltpolitische Maßnahmen zu wünschen übriglassen. Um dem zu begegnen, unterstützt das Projekt im Rahmen der Zentralafrikanischen Waldinitiative (Central African Forest Initiative, CAFI) die Bemühungen der Republik Kongo und die Umsetzung der nationalen Strategie REDD+ zur Eindämmung der Entwaldung und für den Schutz der Wälder.
Ziel:
Die Umweltgovernance in der Republik Kongo ist verbessert und stellt ein verantwortungsvolles, partizipatives Management der natürlichen Ressourcen sicher, das Klimaschutz und Entwicklungsziele fördert.
Vorgehensweise:
Das Projekt wird mit finanziellen Mitteln aus dem CAFI-Treuhandfonds unterstützt und arbeitet eng mit dem Ministerium für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und das Kongobecken (Ministère de l'Environnement, du Développement Durable et du Bassin du Congo, MEDDBC) zusammen. Es ist in der gesamten Republik Kongo aktiv, insbesondere in den Gebieten mit den wertvollsten Waldbeständen und den vom CAFI unterstützten Pilotregionen. Der Ansatz umfasst:
institutionelle Funktionen und die Governance-Praxis verbessern das Monitoring, die Evaluierung und Transparenz in Umweltfragen verbessern;
den Dialog zwischen den Stakeholdern und die inklusive Beteiligung fördern. Das Projekt fördert die Harmonisierung der Monitoringinstrumente, den Austausch von Umweltdaten sowie die Einbindung der Zivilgesellschaft und trägt zugleich den spezifischen Bedürfnissen der Geschlechter und den Grundsätzen einer inklusiven Governance Rechnung.