Das Projektziel lautet: Die sozialen und ökonomischen Kapazitäten für eine selbsthilfe-orientierte
friedliche Entwicklung sind auf der Ebene von Individuen, Haushalten und sozialen
Gruppen in ausgewählten Gemeinden der Provinz Süd-Kivu (Ostkongo) gestärkt. Die ÜH-Maßnahme umfasst zwei Handlungsfelder: (1) Förderung sozialer Kompetenzen und Strukturen für friedliche Interaktion und (2) Traumasensible Förderung von einkommensschaffenden Maßnahmen. In Handlungsfeld 1 werden auf Gemeindeebene soziale Kompetenzen und Mechanismen gefördert, die zu einer Veränderung Menschenrechte missachtender und Gewalt akzeptierender sozialer Normen beitragen. Handlungsfeld 2 zielt auf die Förderung alternativer Einkommensquellen. Dafür wird die landwirtschaftliche Produktion (Ackerbau und Viehzucht) in ausgewählten ländlichen Haushalten und emeinden in der Plaine de la Ruzizi auf Potenziale zur Steigerung der Wertschöpfung durch Verarbeitung und Vermarktung auf lokalen Märkten (sowie ggf. verbesserte
Produktion) geprüft. Außerdem werden weitere alternative Einkommensquellen eruiert.