2023.9105.0

ZFD SAUP - Regionalprogramm SAUP (Southeast Asian University Partnership for Peacebuilding and Conflict Transformation)

Auftraggeber
Engagement Global GmbH
Land
Dauer
–
Partner
Ohne politischen Träger - Direkt mit Bevölkerung oder Nichtregierungsorganisationen (NGO)
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Romy Stanzel

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Ausgangssituation

Fehlendes Fachwissen und ein Mangel an Ressourcen schränken im globalen Süden die Entwicklung von Forschungsprogrammen zu den Themen Frieden und Konflikttransformation ein. Gewaltsame Konflikte haben in der Vergangenheit auch akademische Einrichtungen in Mitleidenschaft gezogen. Aus diesem Grund können Aus- und Weiterbildung zurzeit nicht vollumfänglich zu anhaltendem Frieden beitragen. In fragilen Staaten spielen Universitäten bei der Förderung einer langanhaltenden Friedensentwicklung jedoch eine grundlegende Rolle: Sie bringen sich in die Prozesse zur Friedensbildung ein, arbeiten mit Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, entwickeln Fähigkeiten zur Konflikttransformation und fördern Plattformen für den Dialog. Als Innovationszentren für soziopolitische Themen und geschützter Raum, um schwierige Themen zu erörtern, spielen sie bei den Entwicklungsprozessen eine wichtige Rolle. Auch bilden sie die Brücke zwischen Theorie und Praxis, indem sie wirksame Herangehensweisen für die gewaltfreie Konflikttransformation finden. Durch Lehre und Forschung tragen Universitäten dazu bei, die Normalisierung von Gewalt zu beenden und sie fördern die gesellschaftliche Transformation zur Vermeidung von Gewalt und Gewaltbereitschaft.

Ziel

Ausgewählte Universitäten in Südostasien haben erfolgreich kontextbezogene Seminare zu Friedensbildung und Konflikttransformation entwickelt und umgesetzt. Damit machen sie fortdauernden Frieden in der Region wahrscheinlicher.

Vorgehensweise

Das Programm beschäftigt Referent*innen des Zivilen Friedensdienstes, die Partneruniversitäten personell und fachlich dabei unterstützen, Studiengänge zur Friedensentwicklung zu entwerfen. Hierzu gehören:

Bewährte Verfahrensweisen aus den lokalen und traditionellen Methoden für die gewaltfreie Konflikttransformation und Forschung zu Maßnahmen zur Friedensbildung übernehmen

Partneruniversitäten durch eine Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Konfliktforschung an der Philipps Universität Marburg in weltweite Austauschprogramme und Forschungsprojekte einbeziehen

Neben vielen anderen Maßnahmen gehören zur Herangehensweise des Zivilen Friedensdienstes:

Akademisches Wissen und zivilgesellschaftliche Herangehensweisen miteinander in Verbindung setzen und damit Theorie und Praxis verbinden

Den Dialog zwischen den Generationen fördern

Forschung zu friedensbildenden Maßnahmen und aktuellen Methoden fördern

In der Region ein Expertennetzwerk in der Friedens- und Konfliktforschung einrichten

Durch digitale Plattformen den weltweiten Austausch zu bewährten Verfahrensweisen fördern und einen Wissensaustausch ermöglichen. 
Informationen

CRS-Schlüssel
15220

Kombifinanzierung
  • Engagement Global GmbH (4,86 Mio. €)

Zuständige Organisationseinheit
G220 Frieden und Sicherheit

Vorgänger-Projekt
2019.9117.3

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
4.859.000 €

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