Ausgangssituation:
Benin steht vor der Herausforderung, mehr menschenwürdige Beschäftigung für eine wachsende junge Bevölkerung zu schaffen. Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) bilden das Rückgrat der beninischen Wirtschaft. Diese leiden jedoch unter geringer Produktivität, eingeschränktem Zugang zu Märkten, Finanzierung und qualifiziertem Personal. Frauen, Jugendliche und Unternehmen in strukturschwachen Regionen sind besonders benachteiligt.
Ziel:
Die Wettbewerbsfähigkeit von KKMU ist beschäftigungswirksam in ausgewählten Regionen und Branchen in Benin verbessert.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben identifiziert Branchen und Wertschöpfungsketten mit hohem Beschäftigungspotenzial und unterstützt KKMU durch Beratung und maßgeschneiderte Trainings- und Coachingformate – vor allem zu unternehmerischen und technischen Kompetenzen, Soft Skills, Digitalisierung und ökologischer Unternehmensführung.
Gemeinsam mit öffentlichen und privaten Partnern entwickelt und verstetigt das Vorhaben vertriebs- und kooperationsfördernde Geschäftsmodelle sowie Unterstützungsangebote. Parallel berät und schult es Akteure der Arbeitsvermittlung.
Das Vorhaben wird in Partnerschaft mit dem Ministerium für KMU und Beschäftigungsförderung, der beninischen KMU-Förderagentur, der nationalen Arbeitsagentur sowie lokalen Verantwortlichen in der Arbeitsvermittlung umgesetzt.