2025.2022.9

Dekarbonisierung des Stromsektors im WestbalkanII

Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Land
Dauer
–
Partner
Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats
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Nicolas Heger

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Ausgangssituation:

Die Energiewirtschaft in den sechs Westbalkanländern – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien – ist stark abhängig von veralteten Kohlekraftwerken. Sie stößt gegenüber dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU) dreimal mehr CO₂ aus.

Trotz politischer Bekenntnisse zur Klimaneutralität gibt es erhebliche Hemmnisse, die Energiewende in der Stromwirtschaft umzusetzen: Technik und Betriebsweise der Stromnetze sind überholt, Gesetze zu erneuerbaren Energien sind unzureichend und die gesellschaftliche Teilhabe ist gering, was die Akzeptanz der Energiewende untergräbt.

Ziel:

Die Energiewirtschaft des Westbalkans bringt die erneuerbaren Energien und den Netzausbau voran.

Vorgehensweise:

Das Regionalvorhaben fördert die technologischen, regulatorischen und partizipatorischen Voraussetzungen, um die Stromversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Das soll die Netzintegration von erneuerbaren Energien, förderliche Regulierungen sowie Teilhabemöglichkeiten – besonders für Frauen und benachteiligte Gruppen – verbessern. Damit unterstützt das Vorhaben eine klimafreundlichere Stromwirtschaft, die regionale Kooperation und die gesellschaftliche Verankerung der Energiewende.

Das Vorhaben erhöht vor allem Umsetzungswissen: Es berät Fach- und Führungskräfte aus Ministerien, Regulierungsbehörden und Netzbetreibern zu energiewirtschaftlichen Fragestellungen. Außerdem arbeitet es mit regionalen Energieverbänden, Kommunen sowie zivilgesellschaftliche Initiativen für mehr Teilhabemöglichkeiten zusammen. 
Informationen

CRS-Schlüssel
23210

Entwicklungspolitische Kennungen

Hauptziel:

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

Signifikantes Nebenziel:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

Zuständige Organisationseinheit
3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa

Vorgänger-Projekt
2022.2175.2

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
3.500.000 €

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