2014.2275.7

Energising Development

Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Land
Dauer
–
Partner
Es handelt sich um ein überregionales Sektorvorhaben
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Alexander Haack

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Ausgangssituation

Weltweit leben 685 Millionen Menschen ohne Strom und 2,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu umweltfreundlichen Kochtechnologien. Das hat dramatische Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung sowie auf Gesundheit, Bildung und das Klima. Das Vorhaben möchte dazu beitragen, das Leben der am meisten von Armut bedrohten Menschen durch Zugang zu Elektrizität und sauberen Kochtechnologien langfristig zu verbessern.

Ziel

Das Vorhaben erreicht bis 2025 rund 36 Millionen Menschen mit bedarfsgerechter, klimafreundlicher Energieversorgung.

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt in 20 Ländern dezentrale, klimafreundliche Energielösungen. Dies umfasst Zugang zu Strom, etwa Solarsysteme und Dorfstromanlagen, und die Verbreitung sauberer Kochtechnologien. Dadurch schafft das Vorhaben eine bessere Energiesituation für Haushalte, kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) sowie soziale Einrichtungen wie Gesundheitszentren und Schulen. Besonders im Fokus stehen arme Bevölkerungsgruppen, Frauen, Flüchtende und aufnehmende Gemeinden.

Das Vorhaben mindert Energiearmut mithilfe eines marktorientierten Ansatzes:

• Das Vorhaben baut unternehmerische Fähigkeiten und Kompetenzen, Vertriebsstrukturen und Geschäftsmodelle auf und fördert Produktinnovationen in den Regionen und entwickelt sie weiter.

• Es unterstützt die Nachfrage nach modernen Energieprodukten und -dienstleistungen, indem es die Öffentlichkeit für diese Themen sensibilisiert, etwa durch gezielte Kampagnen. Gleichzeitig fördert es den Zugang zu Finanzierung für Menschen mit geringer Zahlungsfähigkeit, zum Beispiel durch Subventionen.

• Es berät zu strategischen und regulatorischen Aspekten und trägt so zu besseren Rahmenbedingungen bei, beispielsweise wenn es um die Qualitätsstandards dezentraler erneuerbarer Energielösungen geht.

Das Vorhaben wird derzeit von vier Kerngebern (Deutschland, Niederlande, Norwegen und der Schweiz) gefördert. Eine Vielzahl weiterer Geber stellen zusätzliche Mittel bereit. 
Informationen

CRS-Schlüssel
23210

Kombifinanzierung
  • Ministry of Foreign Affairs (MFA/DGIS) Niederlande (ab 01.01.2012) (136,91 Mio. €)
  • Swedish International Development Authority (SIDA) (12,77 Mio. €)
  • Irish Aid, Departm. of Foreign Affairs and Trade, Dublin (2,22 Mio. €)
  • Norwegian Agency for Developement Cooperation (NORAD) (54,42 Mio. €)
  • DFID (bis 30.08.2020) - Neu: FCDO (42,26 Mio. €)
  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC) (22,94 Mio. €)
  • Netherlands Enterprise Agency (RVO) (13,13 Mio. €)
  • IKEA Foundation (8 Mio. €)
  • Europäische Union (EU) (33,10 Mio. €)
  • Korea Foundation for International Healthcare (684 Tsd. €)
  • US Agency for International Development (2,94 Mio. €)
  • Embassy of Iceland (1,76 Mio. €)
  • Global Energy Alliance for People and Planet (GEAPP) (3,76 Mio. €)
Entwicklungspolitische Kennungen

Hauptziel:

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

Signifikante Nebenziele:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Mutter-Kind-Gesundheit

Zuständige Organisationseinheit
G300 Klima, Umwelt, Infrastruktur

Vorgänger-Projekt
2008.2139.7

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
450.873.000 €

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