Ausgangssituation:
Die Landwirtschaft ist die wichtigste Einkommens- und Lebensgrundlage vieler Menschen in Burkina Faso. Doch der Klimawandel schadet den Böden. Zudem mangelt es oft an Betriebsmitteln wie Saatgut, Beratung, Finanzierung und Handel. Auch fehlen Möglichkeiten, landwirtschaftliche Produkte zu lagern, zu verarbeiten und zu verkaufen. Dadurch können viele landwirtschaftlicher Betriebe weniger produzieren und sind schlechter auf Krisen vorbereitet. Besonders betroffen sind Frauen, junge Menschen und Binnenvertriebene.
Ziel:
Menschen im ländlichen Burkina Faso bewältigen wirtschaftliche, klimatische und soziale Herausforderungen leichter. Sie verbessern ihre Einkommens- und Jobperspektiven durch Agrarökologie, das heißt umweltfreundliche, soziale und wirtschaftliche Produktion.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben unterstützt kleinbäuerliche Betriebe, bäuerliche Organisationen sowie agrarbasierte Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) in den Regionen Guiriko und Djôrô.
Es fördert agrarökologische Produktion durch Trainings, Demonstrationsflächen sowie Innovationsplattformen und baut staatliche Beratung und Ausbildung aus.
Zudem unterstützt es Unternehmen und Organisationen dabei, landwirtschaftliche Produkte nachhaltig zu erzeugen, weiterzuverarbeiten und zu vermarkten. Es schult, berät, entwickelt Organisationen weiter und trägt zur Finanzierung bei.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Frauen, jungen Menschen und Binnenvertriebenen.
Das Vorhaben wird gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium (Ministère de l’Agriculture, de l’Eau et des Ressources Animales et Halieutiques, MAERAH) sowie staatlichen, zivilgesellschaftlichen und privaten Partnern umgesetzt. Die Kreditanstalt für Wideraufbau (KfW) unterstützt mit weiteren Geldern.