Ausgangssituation
Die Privatwirtschaft ist für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung eines Landes entscheidend. Es gibt jedoch Hürden, die erschweren, dass Unternehmen gegründet werden und wachsen. Zudem fehlen oft Anreize, um auf sozial gerechte und ökologische Geschäftsmodelle umzusteigen. Gerade Frauen stoßen als Unternehmerinnen, Angestellte und Führungskräfte auf Widerstände.
Ziel
Das Geschäfts- und Investitionsklima in afrikanischen, karibischen und pazifischen (AKP) Staaten ist verbessert - besonders mit Blick auf die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen.
Vorgehensweise
Das Projekt setzt den deutschen Beitrag zur „Investment Climate Reform (ICR) Facility" um. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert die ICR Facility - gemeinsam mit der Europäischen Union (EU), der OACPS und dem British Council. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, der British Council, Expertise France und die niederländische Entwicklungsorganisation SNV setzen sie um. Die ICR Facility unterstützt Politikreformen, öffentlich-private Dialoge und die Entwicklung von Finanzsystemen. Damit möchte sie das Geschäfts- und Investitionsklima sowie die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen in afrikanischen, karibischen und pazifischen (AKP) Ländern verbessern. Sie stellt technische Expertise bereit für öffentliche und private Organisationen aus AKP-Ländern - wie Regierungsstellen, öffentliche Agenturen, Entwicklungsbanken und Verbände. Auf Anfrage stellt die ICR Facility bis zu 90 Tage Beratung bereit. Seit Mai 2022 fokussiert sie sich auf die Arbeit zu Initiativen und Reformen, die Frauen wirtschaftlich voranbringen.