Ausgangssituation:
Der fortschreitende Klimawandel wirkt sich weltweit auf den Kaffeeanbau aus und führt zunehmend zu Qualitätseinbußen und sinkenden Erträgen. Äthiopien ist das Ursprungsland des Arabica-Kaffees. Trotz seiner außergewöhnlichen genetischen Vielfalt im Kaffee verfügt Äthiopien bislang nicht über die wissenschaftlichen Kapazitäten und Strukturen, um systematisch ertragreiche und klimaresiliente Sorten zu entwickeln und zu verbreiten.
Ziel:
Um den Klimawandel wirksam zu begegnen, unterstützt die Maßnahme das nationale -Sortenentwicklungsprogramm dabei, klimaresiliente und leistungsfähige Kaffeesorten zu identifizieren, zu entwickeln und über nationale Politiken sowie Beratungsstrukturen in die Praxis zu bringen.
Vorgehensweise:
Dafür werden wissenschaftlicher Kapazitäten aufgebaut und institutioneller Strukturen zur Vermehrung, Evaluierung und Verbreitung verbesserter Sorten gestärkt, auch durch internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Zielgruppe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Fachpersonal der nationalen Forschungseinrichtungen. Partner des Vorhabens ist das äthiopische Landwirtschaftsministerium.