Ausgangssituation:
Die Sicherheitslage in Mali ist angespannt und die politische Situation ist instabil. Die aktuelle Regierung versucht weiterhin, durch soziale Grunddienste, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Kohäsion, Entwicklungsimpulse zu setzen. Das Land braucht bessere Bedingungen für wirtschaftliche Entwicklung und soziale sowie wirtschaftliche Teilhabe. Staatlichen Verantwortlichen mangelt es jedoch teils an Kompetenzen und finanziellen Mitteln, um Entwicklung voranzutreiben. Öffentliche und privatwirtschaftliche Vertreter*innen sind nicht ausreichend vernetzt.
Ziel:
Öffentliche und privatwirtschaftliche Akteur*innen in Regionen und Gemeinden setzen gemeinsam Impulse für sozioökonomische Entwicklung, die den lokalen Gegebenheiten und Entwicklungsbedarfen entsprechen.
Vorgehensweise:
Das Projekt unterstützt regionale und lokale Institutionen, gewählte Vertreter*innen und staatliche Dienste dabei, die wirtschaftliche Entwicklung zu verbessern. Es fördert öffentliche Strukturen, Unternehmen sowie die Bevölkerung und berät Verwaltungen, um Infrastrukturen wie Märkte besser zu nutzen. Über einen Fonds fördert das Projekt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in ausgewählten Branchen. Dazu gehören Trainings, um unternehmerische Fähigkeiten zu verbessern und um Verarbeitungstechniken oder neue handwerkliche Kompetenzen zu erlernen. Das Projekt beteiligt regionale Verwaltungen und zivilgesellschaftliche Organisationen an der Konzeption und Umsetzung des Fonds. So gewährleistet es, dass die Maßnahmen den Bedarfen und Potenzialen der Bevölkerung entsprechen. Zudem entwickelt das Projekt Dialogplattformen weiter, um wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen.