Ausgangssituation:
Seit dem Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 kehren viele Menschen nach Syrien zurück – sowohl Flüchtlinge aus dem Ausland als auch Binnenvertriebene in ihre Herkunftsregionen. Gleichzeitig sind Infrastruktur, grundlegende Dienste und wirtschaftliche Perspektiven stark eingeschränkt. Die lokalen Verwaltungen stoßen an ihre Grenzen, während hohe Arbeitslosigkeit und Armut den Alltag vieler Menschen prägen. Das Zusammenleben von Rückkehrenden, Binnenvertriebenen und den Menschen der Aufnahmegemeinden ist zunehmend herausfordernd und eine langfristige Reintegration ist erschwert.
Ziel:
Rückkehrende, Binnenvertriebene und Menschen in den Aufnahmegemeinden nehmen in ausgewählten Regionen Syriens besser am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teil.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben hat drei Schwerpunkte:
Es berät kommunale Verwaltungsstrukturen und begleitet sie mit Qualifizierungen, damit sie Maßnahmen zur Reintegration und zum sozialen Zusammenhalt besser planen und umsetzen können.
Es setzt ländliche Entwicklungszentren instand und erweitert sie, damit Menschen leichter Zugang zu wichtigen öffentlichen Diensten erhalten.
Es unterstützt KKMU durch Qualifizierung, Beratung und finanzielle Unterstützungsleistungen, damit sie ihr Einkommen erhöhen und neue Arbeitsplätze schaffen können.