Ausgangssituation:
Die jordanische Regierung steht vor großen Herausforderungen: Konflikte in Nachbarländern und bedürftige Flüchtlingsgemeinden, fehlende Jobs, begrenzte natürliche Ressourcen, unzureichende öffentliche Einnahmen und Staatsverschuldung. Die Handlungsfähigkeit der Regierung ist begrenzt, während die Erwartungen an öffentliche Dienstleistungen, Transparenz und Teilhabe steigen.
Die Regierung hat sich deswegen zu ambitionierten Reformen verpflichtet und 2022 einen Fahrplan vorgelegt, um die öffentliche Verwaltung zu modernisieren.
Ziel:
Die jordanische Verwaltung trifft transparente Entscheidungen, ist leistungsfähiger sowie stärker an den Bedarfen von Bevölkerung und Wirtschaft ausgerichtet.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben berät das Amt des Premierministers dabei, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung zu gestalten und umzusetzen.
Mit zentralen Regierungsinstitutionen arbeitet es zudem in diesen Schwerpunkten:
- Voraussetzungen für eine transparente, rechenschaftspflichtige und faktenbasierte Politik schaffen: Das Vorhaben bildet zum Beispiel Entscheidungsträger*innen dazu fort, Gesetzesfolgen und Bürokratiekosten für Unternehmen abzuschätzen, Daten für effektive Politikgestaltung zu nutzen und durch Beteiligungsformate die Bedürfnisse der Menschen in Jordanien sowie der Privatwirtschaft zu berücksichtigen.
- Die Kommission für Dienstleistungen und öffentliche Verwaltung (Service and Public Administration Commission, SPAC) unterstützen: Das Vorhaben arbeitet mit ihr unter anderem daran, die kompetenzbasierte Personalverwaltung im öffentlichen Dienst weiter auszubauen. Es berät die Kommission auch dazu, die öffentliche Verwaltung zu regulieren und die Umsetzung der Reformen zu beaufsichtigen.
- Dienstleistungen für Bevölkerung und Wirtschaft verbessern: Das Vorhaben berät staatliche Institutionen dazu, Dienstleistungen effizient, geschlechtergerecht sowie für alle Bevölkerungsgruppen und die Wirtschaft zugänglich zu gestalten.